Evangelische Pfarrgemeinde A. u. H.B. Berndorf

Herzlich Willkommen in der Evangelischen Pfarrgemeinde A.u.H.B. Berndorf

Gutes Neues Jahr 2017

Jahreslosung-2017-Verlag-Birnbach-Stefanie-Bahlinger

Zum Jahreswechsel Gottes Segen
und alles Gutes mit der Jahreslosung 2017!

„Wie soll das denn gehen?“, frage ich mich. Weil ich weiß, wie schwer es fällt, schon kleine Gewohnheiten zu ändern. Erst recht, einen Neustart zu wagen in den kleinen und großen Bereichen meines Lebens: „Wenn wir nicht völlig umdenken, sieht die Zukunft für nachfolgende Generationen düster aus“, warnen uns besorgte Menschen in Kirche und Gesellschaft...
Deutliche Worte, die meinen, dass sich zeitnah Grundlegendes ändern muss. Dass es sogar lebensnotwendig sein kann. Auch der Prophet Hesekiel hat im Auftrag Gottes klare Ansagen zu machen. Keine leichte Aufgabe! Erst recht nicht, wenn er sie an Gottes Volk richten soll, an Leute „mit trotzigem Gesicht und hartem Herzen“. (Hesekiel 2, 4)

Jahreslosung im Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Frohe Weihnacht 2016

FROHE WEIHNACHTEN!

"Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der HERR, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen."
Lukas 2, 10 - 14

Schauen wir uns in der Welt um, gibt es erschreckend viel Trauriges zu sehen. Das menschliche Antlitz wird zu Fratze. Die Kriege hören nicht auf. Millionen Menschen sind deshalb im Nahen Osten, in Afrika und andernorts auf der Flucht. Nicht beachtete Hungerkatastrophen wüten in Afrika, von denen kaum jemand Notiz nimmt. Irre Terroristen missbrauchen Religion als Argument für Gewalt und niederträchtige Anschläge.

Wie kann man da noch "Frohe Weihnachten" wünschen?

Trotz aller finsteren und angstmachenden Umstände auf dieser Welt bleibt die weihnachtliche Botschaft ein Fanal gegen all das, was uns bedrückt:
Gott setzt ein Zeichen, indem er sich seiner Macht entledigt und wird ein Mensch wie wir. Im kleinen, unscheinbaren, schwachen und bedürftigen Kind im Stall von Betlehem erweist sich Gott als der unendlich Liebende, der sich hingibt und schenkt.
Es schaut so aus, als ob diese Liebe scheitern wird, steht doch über der Krippe Jesu schon das drohende Kreuz. Das Kreuz, an dem alle Menschlichkeit für immer gestorben und vernichtet scheint. Krippe und Kreuz gehören zusammen. Aber das Kreuz hat nicht das letzte Wort bei Gott. Tod und Leid sind nicht aus der Welt geschafft. Aber mit der Auferstehung Jesu zeichnet sich am Horizont die neue Schöpfung ab, in der es den Tod und das Leid nicht mehr geben wird.

Wenn wir uns angesichts des Zustandes der Menschheit gegenwärtig mehr denn je fragen: Wo ist denn da Gott? - dann können wir im christlichen Glauben darauf nur antworten: Schauen wir auf Jesus. Gott ist dort, wo Liebe gegen den Hass und Menschlichkeit gegen das Unmenschentum steht.

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